Fritz Klimsch 2018-11-30T13:57:26+00:00

Project Description

Fritz Klimsch

Büste, 1927, Unikat, signiert und datiert, 58 x 37 x 24 cm, Ton. Unauffälliger Riss im Bereich des Sockels.

 

Fritz Klimsch  (* 1870; † 1960) studiert von 1886 bis 1894 an der Königlichen Akademischen Hochschule Berlin bei Albert Wolf, Woldemar Friedrich und Fritz Schaper. Noch während des Studiums wird er 1894 mit dem großen Staatspreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit Max Liebermann und Walter Leistikow gründet er 1898 die Berliner Sezession, tritt jedoch 1913 zur Freien Sezession über. 1910 wird er zunächst Professor, 1912 Mitglied und schließlich 1916 Senator der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Von 1921 bis 1935 ist er Professor an der Hochschule für freie und angewandte Kunst Berlin und wird 1944 zum Senator der Deutschen Akademie München ernannt.
Klimschs Arbeiten, die in der Umbruchsphase der Jahrhundertwende um 1900 eher traditionsorientiert bleiben, sind geprägt von den Werken August Rodins und Adolf von Hildebrand. Sein bildhauerisches Oeuvre umfasst vor allem Denk- und Grabmäler sowie Frauenakte, aber auch zahlreiche Porträts von Persönlichkeiten aus Kultur und Politik. So porträtierte er unter anderem Max Liebermann, Lovis Corinth, Ludwig Thoma, Max Slevogt und Paul von Hindenburg. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhält er 1940 die Goethe Medaille sowie 1960 das Bundesverdienstkreuz. Seine Werke sind heute unter anderem vertreten in der Nationalgalerie Berlin, dem Folkwang Museum Essen, dem Städel Museum in Frankfurt am Main, dem Ateneum Art Museum – Finnish National und der Gallery in Helsinki.

 

 

 

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