Felix Droese 2018-09-25T11:40:07+00:00

Project Description

Felix Droese

Priesterbetrug, 2003, Papierschnitt, 35 x 53 cm. Handsigniert und datiert unten rechts, betitelt unten links.

 

Felix Droese wird 1950 in Singen geboren.

Er studiert 1970 bis 1976 an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Peter Brüning, arbeitet dazu mehrfach in der Klasse von Joseph Beuys. Eine 1886 aufgenommene Professur an der Städelschule in Frankfurt am Main kündigt er bereits nach einem Semester. Droese erhält 1982 den Förderpreis für junge Künstler des Landes NRW, sowie den Art-multiple-Preis 1996 (heute Cologne Fine Art-Preis) und den Kunstpreis der Künstler im Jahr 2015. Neben zahlreicher Einzel- und Gruppenausstellung vor allem im nationalen Raum nimmt er 1982 an der documenta 7 teil, vertritt zudem 1988 die Bundesrepublik Deutschland im „Haus der Waffenlosigkeit“ im deutschen Pavillon auf der XLIII. Biennale in Venedig.
Dem politischen Engagement des Künstlers entsprechend reagiert sein Werk sowohl auf tages- und geschichtspolitische Themen wie auf Religion und gesellschaftliche Entwicklungen. Nicht selten wird auch dem Betrachter eine wichtige Rolle zugespielt. Droeses Arbeiten, darunter Radierungen, Holzdrucke und Papierschnitte, bewegen sich dabei völlig außerhalb mode- und marktorientierter Strömungen der aktuellen Kunst. Diese Einstellung spiegelt sich sowohl in den zahlreichen Editionen mit der griffelkunst seit den 1980er Jahren als auch der Aktion mit ALDI Süd im Jahre 2003, bei welcher sieben Künstler signierte Werke in einer Auflage von jeweils 20.000 bei dem Discounter verkaufen.

Felix Droese lebt und arbeitet in Mettmann bei Düsseldorf.

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