Sigrid Nienstedt 2020-03-24T15:40:40+00:00

Sigrid Nienstedt

 

Sigrid Nienstedt wurde 1962 in Krebeck bei Göttingen geboren. Nach dem Abitur studierte sie ab 1981 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Sie beendete ihr Studium 1987 als Meisterschülerin von Ben Willikens. Nach Stationen in Stuttgart, Essen, Köln und Hamburg lebt die Künstlerin heute wieder in ihrem Heimatort Krebeck. Stipendien und künstlerische Projekte führten Nienstedt nach Bamberg, Florenz, Israel und Texas/USA. In Tel Aviv entstand 1999 ihre einzige druckgraphische Serie mit 12 Siebdrucken. Zweimal (1990 und 2000) bezog Nienstedt ein Gastatelier in der Villa Romana in Florenz.

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Sigrid Nienstedts Werke werden seit den 1980er Jahren auf internationalen Messen sowie zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und im Ausland (darunter Italien, USA und Kanada) gezeigt. Neben einer großen Zahl privater Sammler und namhafter Firmen haben u.a. auch das Museum Würth in Künzelsau und das Willy-Brandt-Haus in Berlin Werke von ihr erworben.
Die beiden dominierenden Themen im Werk von Sigrid Nienstedt sind die Landschaft und das Tier. Zunächst bevorzugte die Künstlerin seit ihrem Studium weite, menschenleere Landschaften sowohl in der freien Natur als auch im Raum der Großstadt. Leuchtende Farben und atmosphärische Werte ergeben einen stimmungshaften Ausdruck. Nienstedts Landschaften werden so zu Sehnsuchtsbildern.
Nach der Jahrtausendwende trat das Tierbild gleichberechtigt neben die Landschaften. Seit ihrer Kindheit auf einem Bauernhof an Tiere gewöhnt, malt Nienstedt nun monumentale, fast fotorealistisch genau gemalte Tiergestalten vor einem abstrakten Farbgrund oder ikonenhaft auf Blattgold. Obwohl ihre einheimischen und exotischen Tiere meist in Bewegung dargestellt werden, wirken sie wie eingefroren. Dadurch vermitteln sie ebenso wie die Landschaftsbilder den Eindruck meditativer Stille.

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